Teichheizungen

Teichheizungen
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Wer teure Fische in seinem Teich hat, möchte natürlich, dass sie gut über den Winter kommen. Eine Teichheizung kann durchaus sinnvoll sein, wenn einige Voraussetzungen erfüllt werden. Für große und auch noch tiefe Teiche rechnet sich der Aufwand meist nicht. Um dort die Temperatur sinnvoll zu erhöhen, ist zu viel Strom notwendig. Die ganze Sache würde zu teuer werden. Auch darf die geologische Lage nicht vergessen werden. Ein Teich im Gebirge ist nicht vergleichbar mit einem im milden Rhein-Main-Gebiet. Um nicht übermäßig viel Energie zu verbrauchen, um einen Teich aufzuheizen und diese Temperatur auch zu halten, ist es wichtig, dass der Teich gut isoliert ist.

Eine Teichheizung ist besonders sinnvoll, wenn der Teich nicht tief ist. Diese Gewässer frieren im Winter bis zum Grund durch. Ein Überleben der Fische ist nicht möglich, nicht mal der einheimischen. Zwar gibt es Eisfreihalter, aber auch die helfen nur begrenzt. Außerdem kann man mit der Heizung seinen Kois das Einfangen, Umsetzen und die beengte Überwinterung im Keller ersparen. Sie können im Teich bleiben und das bei angenehmen Temperaturen. Das spart ihnen viel Stress.
Sinnvoll ist eine Teichheizung, wenn das Wasser lediglich auf 4 bis 6°C konstant gehalten werden soll. So überleben die Fische den Winter gut und ohne Stress. Wichtig ist das vor allem, wenn die Filteranlagen den Winter über durchlaufen. Wer allerdings verhindern möchte, dass die Fische in eine Winterstarre fallen, der benötigt deutlich höhere Temperaturen, mindestens 12°C. Darunter funktioniert die Verdauung nur sehr schlecht